Menschen der Basilika

Menschen

Die Seele der Basilika

Die Basilika auf dem Liebfrauenberg mag auf der einen Seite ein interessantes Gebäude mit einer reichhaltigen Geschichte sein. Auf der anderen Seite ist sie jedoch vor allem ein Versammlungsort von Menschen, an dem seit über 1600 Jahren Gott als Quelle allen Lebens gesucht, erlebt und verehrt wird.

Die Basilika ohne Menschen wäre leer, bestenfalls ein Museum. Dass in ihr die Gottesbeziehung lebt, dass in ihr Kraft, Trost und Freude empfangen werden kann, geschieht vor allem durch das Zusammenwirken vieler Menschen. Ein paar von ihnen wollen wir hier vorstellen.

Seit fast 60 Jahren wohnt Martin Salzmann auf dem Liebfrauenberg. In der Nachfolge seiner Eltern Anton und Anna Salzmann, die seit der Mitter der 1950-er Jahre als Mesner an der Basilika wirkten, trat er im Jahre 1987 in deren Fußstapfen. Als Mesner obliegt ihm die Verantwortung für die vielfältigen praktischen Aufgaben rund um die Basilika. 

Für die priesterlichen Dienste, die Gottesdienste und die Seelsorge ist seit 1996 
Msgr. Dr. Walter Juen zuständig. 

Wallfahrtskreis

Die Seelsorge und die Gestaltung der Wallfahrtstage und -zeiten werden vom Arbeitskreis Wallfahrt der Pfarrgemeinde Rankweil geprägt. Vorsitzender des Wallfahrtskreises ist seit 1. Dezember 2000 DI Wolfgang Bertsch. Wir freuen uns über jeden, der an einer Mitarbeit interessiert ist und gute Ideen für die Gestaltung von Wallfahrtstagen einbringt.

Mesner und viele mithelfende Hände

Mesner Martin Salzmann obliegen viele praktische Aufgaben rund um die Basilika. Allein kann er sie nicht bewältigen. Er findet regelmäßig Hilfe bei Walter Abbrederis, Bernhard Kronberger und Gina Reinthaler (Aushilfsmesner), Rudi Waibel (Blumenschmuck), Roland Willinger (Pflege der Außenanlagen) und den Zivildienern der Pfarre Rankweil.

Gina Reinthaler

Ich bin fast ein bisschen stolz, bei den Werktagsmessen als Mesnerin mitzuhelfen.  Diese Arbeit freut mich sehr. Außerdem komme ich so im - übertragenen Sinn - der Gottesmutter sehr nahe. Diese Nähe ist mir wichtig und beschenkt mich.

Roland Willinger

Ich sorge sehr gerne für die Sauberkeit des Kirchplatzes und des Stiegenaufgangs bei der Basilika. So trage ich dazu bei, dass dieser wunderschöne Ort schon von außen einen gepflegten und sehr guten Eindruck hinterlässt. Außerdem genieße ich die Bewegung an der frischen Luft bei jedem Wind und Wetter.

Rudi Waibel

Als gelernter Florist ist es mir ein Anliegen, dass unsere Basilika auch durch ihren Blumenschmuck heraussticht und im besten Sinn auffällt und gefällt. Seit über 40 Jahren setze ich mich dafür ein, dass in dieser Kirche das Paradies durch Blumen sichtbar wird.

Ministranten

An der Basilika sind um die 20 Jungen und Mädchen als Ministranten engagiert, die durch ihren Dienst den Ablauf der Gottesdienste erleichtern und unsere Liturgien bereichern. Ministrant sein macht Mädchen wie Buben Spaß, weil sie damit einer Gemeinschaft Gleichgesinnter angehören und sich bei kirchlichen Feiern unmittelbar betätigen können.

Jesus Christus,
bei den Minis sind wir eine Gemeinschaft,
die nach deinem Vorbild leben möchte.

Gemeinsam können wir Freundschaft und Freude erleben.
Miteinander fällt es uns auch leichter,
Schwierigkeiten zu überwinden.

Beim Ministrieren können wir spüren,
dass du immer bei uns bist.
Diese Freude wollen wir weitergeben.

Amen.

Lektoren und Kommunionhelfer

14 Frauen und Männer üben an der Basilika den Lektoren- und Kommunionhelferdienst aus. Das Wort Gottes vorzutragen und auch das Hl. Sakrament bei der Kommunion zu reichen sind verantwortungsvolle Aufgaben in der Liturgie.

Dr. Ingrid Neyer

„Schon seit fast zehn Jahren bin ich als Lektorin in der Pfarre Rankweil tätig. Ich habe mich dazu bewusst entschieden, weil es mir wichtig war, nach meinen Möglichkeiten Verantwortung in der Pfarre zu übernehmen und aktiv an der Gottesdienstgestaltung mitzuwirken.“

Basilikachor

Im Basilikachor Rankweil dürfen wir uns auf eine qualitätvolle und treue Chorgemeinschaft verlassen, die sich vor allem der Gottesdienstgestaltung in der Basilika widmet, und klassische Messkompositionen, Motetten von Barock bis in die Gegenwart sowie gelegentlich Gospels und Spirituals singt.

Wie bei den meisten Chören gibt es immer Bedarf an „frischen Stimmen“; der Chor freut sich über jede Anfrage und jedes Interesse, im Chor mitzusingen.

Obmann: Dr. Christoph Kessler
Chorleiter: Mag. Michael Fliri
Kontakt: Webseite

Organistinnen und Organisten

Wir in Rankweil haben dank fachlich hoch qualifizierter Organistinnen und Organisten das große Glück, dass der Gesang an allen sonntäglichen Gottesdiensten wie auch zu den anderen kirchlichen Festtagen durch Orgelmusik unterstützt, geführt und gehalten wird. An der Basilika Rankweil spielen vor allem Gerda Poppa und Prof. Hubert Allgäuer die Orgel.

Gerda Poppa

„Es erfüllt mich immer wieder mit großer Freude und Inspiration, bei Gottesdiensten und Konzerten auf dieser klanglich und architektonisch so schönen Pflüger-Orgel zu musizieren.“

Mitfeiernde in der Basilika

Was wäre unsere Basilika ohne jene Menschen, welche regelmäßig auf den Liebfrauenberg kommen und die Gottesdienste mitfeiern? Einige haben wir gefragt, warum sie gerne zu uns kommen.

Stefan Gächter

„Weil die Basilika Rankweil ein Ort ist, an dem man Ruhe finden, den Blick nach innen kehren und Energie für den Alltag schöpfen kann. Die Gottesdienste sind immer schlicht und ansprechend gestaltet. So ist die Basilika für mich ein moderner und zeitgemäßer Ort des Hörens und Betens, ein Ort der Stille, in dem man der Gottesgegenwart in unserer Welt nachspüren kann.“

Josefine Kützler, Klaus

„Ich komme gerne in die Basilika, weil es ein so prachtvoller, ganz besonderer Marienwallfahrtsort ist; weil es ein besonderer Ort ist, voll von guter Atmosphäre, ein Ort des Krafttankens; weil für mich der Arbeitstag nach dem Gottesdienst in der Basilika gestärkt und zuversichtlich beginnt.“

Ilse Bachmann, Muntlix

„Das Erste, was mir einfällt: Do bin i dahoam! Es ist ein Gefühl von Geborgenheit und Getragenwerden. Die Messe gibt mir Halt, Zuversicht und Kraft in einer sich schnell verändernden Welt.“